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Keinen Meter den Nazis
Nächste Kundgebung:
21.02.2025 um 18.00 Uhr auf dem Domplatz
„Das war ein starker, solidarischer Tag mit dem CSD (am 15.02.25) gegen Rechtsruck und für Demokratie, Vielfalt und Diversität im Herzen Münsters. Noch nie war es so wichtig gegen Rechts und für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Und wir wissen, dass das kein Sprint, sondern ein politischer Marathonlauf ist“, so Bündnissprecher Carsten Peters: „ Aber es gibt Anlass zur Hoffnung: Wir erleben, wie auch Anfang 2024, eine der größten Protestbewegungen in der jüngeren Geschichte der BRD. Mehr als 1,25 Millionen Menschen sind bundesweit gegen den Rechtsruck auf die Straße gegangen. Es gibt sie, die Brandmauer gegen Rechts. Und das ist unsere Zivilgesellschaft, von Gewerkschaften über Sportvereine, Sozialverbände, Klimabewegung und Bildungsinitiativen und den vielen queeren Selbstorganisationen und CSDs.“
Co-Sprecherin Liza Schulze-Boysen ergänzt: „Sowohl Antifeminismus als auch Anti-Queerness sind eine inhaltliche Klammer von selbsternannten Konservativen über die AfD bis hin zu Nazikameradschaften. Das zeigt sich u.a. im Kampf gegen das “Gendern”, im Widerstand gegen das Selbstbestimmungsgesetz und im Festhalten an völlig überholten Familienbildern. Dahinter steckt die Vorstellung, dass queere Menschen und ein selbstbestimmtes queeres Leben abnormal wären. Als wäre das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung eine Krankheit, die eingedämmt werden müsse, damit sie sich nicht weiter ausbreitet. Unfassbar, dass solche Gedanken und Auffassungen noch existieren!“
Peters und Schulze-Boysen: “Wir dürfen nicht zulassen, dass Menschen, wegen der Art, wie sie leben und lieben, diskriminiert und aus unserer Gesellschaft ausgeschlossen werden! Deshalb sind wir heute hier bei euch, weil wir diesen Grundgedanken teilen. Egal, wie wir uns selbst identifizieren, welches Geschlecht wir uns zuweisen, wen wir lieben oder wie wir leben und lieben wollen: Es ist okay. Ihr seid okay. Wir sind okay. Diversität ist eine Bereicherung, sie macht uns klüger und das Leben schöner. Und dafür stehen wir ein. Gemeinsam. Leben wir weiter so, dass die AfD etwas dagegen hat!”