
Gemeinsame Anreise aus Bonn nach Gelsenkirchen zur Demo „Unsere Wahl: Solidarität“
Wir schließen uns den dutzend Gruppen an die aus ganz NRW am Sonntag nach Gelsenkirschen fahren um in der Ruhrpotter AfD-Hochburg auf die Straße zu gehen! Denn uns ist klar, die Zukunft wird nicht an der Wahlurne oder im Parlament erkämpft, sondern auf der Straße.
+++ Sonntag 23.02, 13:45 Uhr, Bonn Hbf Gleis 1 +++
Hier auch nochmal der Demoaufruf:
Drei Jahre Ampelregierung haben eine ernüchternde Bilanz hinterlassen. Während die Löhne sinken und die Lebenshaltungskosten stetig steigen, profitieren große Unternehmen und steigern ihre Gewinne erheblich. Soziale Errungenschaften werden abgebaut, während parallel dazu ein 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr geschnürt wird. Die Politik richtet sich immer stärker gegen Geflüchtete, und rassistische Stimmungsmache nimmt zu.
Zur gleichen Zeit setzt sich der Aufstieg der AfD weiter fort. Es scheint, dass die Beteiligung der AfD an einer Regierung nur noch eine Frage der Zeit ist. Diese Entwicklung ist eng mit den anhaltenden Krisen des kapitalistischen Systems und einem Krisenmanagement verbunden, das die Menschen in die Hände der Rechten treibt. Die angebliche „Fortschrittskoalition“ der Ampelparteien setzt große Teil des AfD Programms mittlerweile selbst um. Eine rechte Partei ist nicht notwendig, um rechte Politik durchzusetzen.
Statt auf das sogenannte „kleinere Übel“ zu setzen, müssen wir eigene Lösungen für die aktuellen Krisen finden. Anstatt in den Kategorien „Innen gegen Außen“ zu denken, brauchen wir ein Verständnis für die Spaltung zwischen „Oben und Unten“. Soziale Rechte und Sicherheiten werden nicht einfach gewährt – sie müssen erkämpft werden! Dafür müssen wir uns zusammenschließen und organisieren – an den Universitäten, in Betrieben und auf der Straße. Wir haben nur eine Wahl: Wir müssen aktiv gegen die Politik der Reichen und Rechten vorgehen.